Gemeinde Brechen
lebendige und liebenswerte Großgemeinde im Goldenen Grund
Blick auf Werschau
Blick auf Werschau
Blick auf Oberbrechen

Brechen heute

Die Gemeinde Brechen entstand im Rahmen der hessischen Gebietsreform durch den Zusammenschluss der Orte Niederbrechen und Werschau am 31. Dezember 1971 sowie Oberbrechen am 01. Juli 1974. Sie gehört zum Landkreis Limburg-Weilburg und zum Regierungsbezirk Gießen. 6.720 Einwohner leben in Brechen.
67 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, 15 Prozent evangelisch, 18 Prozent gehören anderen Religionsgemeinschaften an oder sind religionslos. Insgesamt wohnen Menschen aus 43 Nationen in Brechen.

Das Gemeindegebiet umfasst 24,86 Quadratkilometer. Davon werden 69,8% Prozent landwirtschaftlich genutzt und 9,9 Prozent sind Wald. Außerhalb ihrer Grenzen besitzt die Gemeinde rund 300 Hektar Wald in den Gemarkungen Langhecke, Weinbach und Panrod.

Blick auf die Autobahn- und ICE-Brücke Werschau
Im unteren Abschnitt des Goldenen Grundes mit seinem fruchtbaren Lösboden gelegen, waren alle drei Dörfer bis in die 70er Jahre sehr stark landwirtschaftlich geprägt; davon sind heute lediglich 8 Voll- und 24 Nebenerwerbsbetriebe übrig geblieben.
Heute ist Brechen überwiegend Wohnsitzgemeinde. Etwa 90 Prozent der derzeit 2.174 sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigen verdienen ihren Lebensunterhalt außerhalb der Gemeinde, vor allem im Rhein-Main-Gebiet. In der Gemeinde selbst sind 685 Arbeitnehmer beschäftigt, von denen 468 einpendeln.

Verkehrsmäßig ist Brechen gut erschlossen. An der Bahnlinie Limburg-Niedernhausen-Frankfurt bzw. Wiesbaden gelegen, befinden sich Haltestellen in Niederbrechen und Oberbrechen. Mehrere Buslinien verbinden die Gemeinde mit der näheren und weiteren Umgebung. Die Bundesstraße 8 und mehrere Landes- und Kreisstraßen stellen eine sehr gute überörtliche Verbindung sicher.
Durch das Gemeindegebiet verlaufen entlang der historischen "Hohen Straße" die Autobahn Frankfurt-Köln (A3) und die parallel dazu führende ICE-Strecke Frankfurt-Köln. Die Ausfahrten der Autobahn in Limburg und Bad Camberg sowie die ICE-Haltestelle in Limburg-Süd liegen nur wenige Kilometer von der Gemeinde entfernt.

Der neue Brunnen am Denkmalsplatz (Foto: H.J. Hegemann)
Mehr als 60 Vereine und Verbände zeugen von einem regen und vielfältigen Kultur-, Sport- und Verbandsleben und bieten ideale Gelegenheiten zur Gemeinschaftspflege und zu den verschiedensten und vielfältigsten Freizeitbetätigungen für Jung und Alt. Sport-, Spiel- und Freizeitanlagen, kommunale und kirchliche Gemeindehäuser bzw. Pfarrzentren sowie gut ausgestattete katholische öffentliche Büchereien sind in allen Ortsteilen vorhanden. Ein Netz von Rad- und Wanderwegen lädt zu Wanderungen durch Feld und Wald ein.

Altenwohnungen „Am Engelsstück“ in Niederbrechen
In allen drei Ortsteilen stehen kirchliche und kommunale Kindergärten zur Verfügung. Eine Grund- und Hauptschule befindet sich in Niederbrechen, eine Grundschule in Oberbrechen.

Hilfe für kranke und alte Menschen bieten die Diakoniestation und das Seniorenzentrum, die beide in Niederbrechen angesiedelt sind.

Intakte Ortskerne mit denkmalgeschützten Gebäuden und zahlreichen Geschäften, erschlossene Neubaugebiete, eine herrliche, naturnahe Landschaft zwischen Taunus und Westerwald und nicht zuletzt ein vielseitiges, harmonisches Dorf- und Vereinsleben machen Brechen zu einer lebendigen Gemeinde, in der es sich lohnt zu leben.

Das Wappen der Gemeinde Brechen

Entstehung

Nach der hessischen Gebietsreform und dem Zusammenschluss der drei Orte Niederbrechen, Oberbrechen und Werschau zur Gemeinde Brechen zum 01. Juli 1974 waren die drei bisher geführten Wappen der Ortsteile ungültig geworden.

Wappen aller Ortsteile
Die Gemeinde hat daraufhin das Hessische Hauptstaatsarchiv beauftragt, ein neues Wappen zu entwickeln, das die 3 bisher geführten Wappen in sich vereinigt und den Zusammenschluss auch nach außen hin symbolisiert.

Gestaltung

Der vom Hessischen Hauptstaatsarchiv vorgelegte Entwurf des aktuellen Wappen fand schließlich die Zustimmung der gemeindlichen Gremien, da er – so das entsprechende Gutachten – „in ansprechender Weise die geschichtliche Vergangenheit und die kirchliche Tradition zum Ausdruck bringt“.

Aus diesem Grund enthält das Wappen die folgenden Elemente:
Wappen der Gemeinde Brechen
  • den Bär aus dem Wappen von Niederbrechen als Symbol des Heiligen Maximin, des Kirchenpatrons von Niederbrechen,
  • den Drachen aus dem Wappen von Werschau als Symbol des Heiligen Georg, des Kirchenpatrons von Werschau,
  • eine Rose aus dem Wappen von Oberbrechen (im Original sind es sieben) als Symbol der Heiligen Sieben Brüder, der Kirchenpatrone von Oberbrechen, sowie
  • das Trierer Kreuz, das auf die frühere gemeinsame Zugehörigkeit aller drei Ortsteile zum Erzbistum Trier hinweist und das in allen früheren Wappen enthalten war.

Aussehen

Auf Vorschlag der gemeindlichen Gremien hat der Hessische Minister des Innern mit Urkunde vom 07.12.1977 der Gemeinde Brechen die Genehmigung erteilt, das abgebildete Wappen zu führen. Das Wappen trägt die folgende offizielle Beschreibung:

„Im gevierten Schild im 1. Feld ein durchgehendes rotes Kreuz in Silber, im 2. Feld ein rot bewehrter silberner Bär in Schwarz, im 3. Feld ein rot bewehrter silberner Drache in Schwarz und im 4. Feld eine rote Rose mit goldenen Butzen und grünen Kelchblättern.“

Kontakt

Tel.: 06438 - 91290
Fax.: 06438 - 912950
Email: info(at)brechen.de
Web: www.gemeinde-brechen.de

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag 08.00 - 12.00 Uhr
Montag bis Mittwoch 13.30 - 15.30 Uhr
Donnerstag 13.30 - 18.30 Uhr