Mit Hip-Hop gegen Gewalt,
ein Gewaltpräventionsprojekt an der Schule im Emsbachtal initiert von der Schulsozialarbeit der Gemeinde Brechen
Das Projekt wird durch das Bundesmodellprogramm VIDETO, Jugend für mehr Vielfalt, Demokratie und Toleranz gefördert.
Projekte / Unterrichtseinheiten mit 2schneidig sind oft fächerübergreifend ausgerichtet, basieren grundsätzlich auf Interaktivität und beinhalten meist Elemente des HipHop: entweder als Themenschwerpunkt oder als Mittel zum Zweck, z.B. um über integrative sportliche Einheiten und HipHop-Referenzen in der Lebensgeschichte des Künstlers 2schneidig präventive Diskussionen zu Themen wie Alkohol, Drogen, Gewalt oder Rassismus zu eröffnen.
Schwerpunkt: Gewalt-Prävention
Der Künstler 2schneidig stellt sich vor;
Vorstellungsrunde 2schneidig erzählt von eigenen Erfahrungen mit HipHop-Kultur (Wie er zu Breakdancing, Rap, DJing und Beatboxing kam) und von negativen Erfahrungen mit Gewalt.
Was ist HipHop, wofür steht HipHop "ursprünglich" und "heute"?
Themen: HipHop-Musik / DJing / Freestyle-Rap / Gesang / Electric Boogie / Breakdance / Tanz-
Battles / Ghettos / Graffiti / Gangs
Zur Veranschaulichung: Vorführung von Szenen aus einem HipHop-Klassiker (Film-DVD)
Gewalt in HipHop: Wieso wird Gewalt glorifiziert?; Wieso denken "HipHop"-Künstler, sie seien
cool, wenn sie von Waffen, Schlägereien und Drogen rappen/erzählen?
Haben die Schüler bereits Erfahrungen mit Gewalt?
Warum haben sie sich in bestimmten
Situationen für Gewalt entschieden?
Wann setzen sie sich mit Gewalt auseinander / sind mit Gewalt konfrontiert? (Videospiele /
Musik / Peergroups / Alkohol etc.)
Was ist wirklich cool / wodurch verschafft man sich Respekt?
- Respekt gegenüber den Mitmenschen (ggü. Mitschülern, Lehrern, Geschwistern, Eltern)
- Solidarität mit Schwächeren
- Integration von anderen fördern
- gegen Gruppenzwang und Mobbing durchsetzen
Mit HipHop gegen Gewalt!
Die Schüler erlernen zudem noch Breakdance-Schrittkombinationen, Electric Boogie, Beatboxing.
Die Schüler erkennen, dass jeder ein Talent hat und niemand ausgegrenzt werden darf.