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Die Gemeinde in der Presse
25.01.2012 Eine Schule für alle entwickelt sich weiter
Nassauische Neue Presse vom 25.01.2012 von Bernhard Trost
2013 soll mit dem Bau der neuen Schulräume und der neuen Pausenhalle begonnen werden.
Bernd Steioff, Rektor der Schule im Emsbachtal kann sich glücklich schätzen, eine Menge privater und unternehmerischer Sponsoren sowie zwei Fördervereine zu haben, die ihn zum Wohle der Schule begleiten. Das tut er auch. Und er brachte das deutlich zum Ausdruck beim Neujahrsempfang des Schulelternbeirates im Pfarrsaal.
Brechen-Niederbrechen. Steioffs Dank war breitgefächert. So standen nicht nur die "Ehrenamtler" auf seiner Liste, sondern auch die gemeindlichen Gremien, der Bürgermeister, die Schulsozialarbeiterin ("ein Glücksgriff") und die vielen Menschen, die an der Schule im Emsbachtal bauen, ob praktisch, auf kultureller Ebene oder auf der Ebene der Wissensvermittlung und Erziehung. Namentlich nannte er den als Gast anwesenden Leiter des Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft, Albrecht Heckelmann, der mit seiner Mannschaft die Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten plant, koordiniert und die Durchführung sicher stellt und überwacht. Steioff stand voll zu seiner Entscheidung, die momentan energetischen Maßnahmen nicht nur während der Ferien, sondern während des Schulbetriebs laufen zu lassen. Das führe zwar zu mancher Lärm- und Schmutzbelästigung. Doch muss in diesen sauren Apfel im Interesse einer in absehbarer Zeit wieder 100 Prozent gebrauchsfähigen Schule gebissen werden. "Wir müssen alle da durch. Wir ziehen alle an einem Strang", machte der Schulleiter die Gesamtinteressenlage deutlich.
Sie setzen sich haupt- oder ehrenamtlich für die Schule ein (v. l.): Andreas Friedrich, Susanne Görz-Heep, Thomas Roth, Manuela Woloschanowski, Marco Fremdt, Madlen Wagner, Thomas Neuhoff, Anette Ruberg-Neuser, Bürgermeister Werner Schlenz, Maria Luise Höhler, Schulleiter Bernd Steioff und die Schülervertreter (sitzend, v. l.) Leon Kiefel, Justin Günther, Johannes Höhler, Jamie Bargon und Simon Heep. Foto: wu
Doch man sehe schon Licht. So seien die neuen Fenster und neuen Türen schon eingebaut. Nun (2012) werde die Dämmung auf die Fassade aufgebracht und anschließend der Außenputz aufgetragen. In 2013 würde dann mit der Schulerweiterung begonnen. So seien neue Schulräume und eine Pausenhalle (sehnlicher Wunsch der Schüler) für die Grundschule und verbundene Haupt- und Realschule mit reinen Realschulklassen geplant, die derzeit von über 480 Schülern aus den Einzugsbereichen zwischen Würges und Limburg sowie Dehrn und Kirberg besucht werde. Allein diese Maßnahme sei mit knapp einer Million Euro im Haushalt 2012/2013 veranschlagt.
Der Schulsprecher Justin Günther hatte das Stichwort "Pausenhalle" dankbar "aufgefangen". Er plädierte dafür, der Schülervertretung Aktionen zuzutrauen, bei denen finanziell etwas herausspringe. So schlug er vor, Kuchen und Getränke innerhalb des Schulgeländes zu verkaufen. Der Erlös würden die Schüler alsdann zugunsten der neuen Pausenhalle spenden.
Schulsozialarbeit
Bürgermeister Werner Schlenz (parteilos) hatte zuvor mit einer frohen Botschaft aufwarten können. So sei die Schulsozialarbeit 2012/2013 haushaltsmäßig abgesichert. Für 2014/2015 stehe sie ziemlich sicher in Aussicht. Die Soll-Mittel würden ebenfalls fließen und aus der Amtmann-Fingerschen Stiftung sollte es ebenfalls wieder 750 Euro jährlich für die Schule geben. Die Vorsitzende des Schulelternbeirates, Maria Luise Höhler, gab die Geschichte von Sokrates und den drei Sieben zum besten. Die Quintessenz: Viele Fragen, Mutmaßungen und vermeintliche Probleme sind entbehrlich, wenn man die Dinge nicht nur oberflächlich, sondern genau betrachtet.
Vor einem leckeren Imbiss gab Steioff der Versammlung noch einige kernige Wünsche und Ratschläge mit auf den Weg: "Wer auf die Schnute fällt, soll das Aufstehen nicht vergessen." – "Nach einem Rückschlag gilt es, sich aufzurappeln und den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen." – "Mutig sein und Zivilcourage zeigen!" – "Packen wir‘s gemeinsam an!" (wu)