Gemeinde Brechen
lebendige und liebenswerte Großgemeinde im Goldenen Grund
Blick auf das Kieswerk Werschau
Blick auf das Kieswerk Werschau

Zum 369. Mal pilgern Menschen von Köln nach Walldürn - Passage durch Niederbrechen

12.06.2017

Unter dem Leitgedanken „Lasten füreinander tragen – Freude miteinander teilen“ machten sich die Pilger am 6. Juni 2017 auf den Weg, von Porz- Urbach über die Ausläufer des Siebengebirges, die Höhen des Westerwaldes, über Limburg, durch den Goldenen Grund, über den Taunus, am bayrischen Main entlang zum Kloster Engelberg und bis nach Walldürn. Am 9. Juni 2017 kamen sie auch durch Niederbrechen, wo sie schon sehnsüchtig an allen Straßenecken begrüßt wurden. Oftmals sind es selbst begeisterte ehemalige Pilger, die sich an ihre eigene Reise erinnern oder am Hydepark mit Getränken und geistvollen Darreichungen den Weg versüßen. Bürgermeister Frank Groos begrüßte die Brecher Mitreisenden am Rathaus, bevor sie in der rund 300köpfigen Gruppe in die Pfarrkirche Oberbrechen zum Gebet mit Segen einkehrten.

In einer Zeit, die geprägt ist von Individualismus, stellt die siebentägige Fußwallfahrt einen deutlichen Gegenpol dar. In diesem Jahr steht das „Miteinander“ mehr denn je im Zentrum der Pilgerreise. In der Pilgergemeinschaft und ohne die bestimmende Hektik des Alltages, stellen sich die Alltagssorgen in den Gesprächen mit den Mitpilgern oder den Seelsorgern oftmals in einem anderen Licht dar. Es eröffnen sich vielfach neue Perspektiven, um nach Erreichen des Wallfahrtsziels in Walldürn gestärkt in den Alltag zurückzukehren. Aber Wallfahrer sein heißt insbesondere Gott begegnen, indem man gemeinsam singt, betet und Gottesdienste feiert. Es werden neue Freunde kennengelernt, alte Freundschaften vertieft, die Natur tut ihr übriges. Neue Pilger sind herzlich willkommen, Interessenten sind eingeladen die Wallfahrt eine Strecke, einen oder mehrere Tage zu begleiten. Zahlreiche Helferinnen und Helfer unterstützen die Wallfahrtsleitung, den Präses (geistlicher Führer und Pfarrer von Porz-Urbach) sowie den ehrenamtlichen Vorstand der Bruderschaft „vom kostbaren Blute Jesu Christi“: Priester, Gemeindereferenten und Diakone aus verschiedenen Gemeinden, Sanitäter, Fahrer der Begleitbusse und des Koffer-Lkws, Vorbeterinnen und Vorbeter, Kofferdienst, Helfer bei den gemeinsamen Mahlzeiten, Sicherheitsdienst. Entlang des Weges bieten viele Freunde der Wallfahrt den Pilgern Verpflegung und Getränke an oder auch die Benutzung der Toiletten. Infos, Kontakt und Anmeldung (bis 13. Mai): Bruderschaft vom kostbaren Blute Jesu Christi,
E-Mail: , Telefon: 02203-1015012, Internet: www.wallfahrt-koeln-wallduern.de. (Christel Kremer/Peter Ehrlich)

Christa Jung ist bereits seit 45 Jahren mit dabei.
Walldürnwallfahrer in den Wiesen zwischen Nieder- und Oberbrechen neben der viel befahrenen B8






Bilder: Peter Ehrlich

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