Betreuungskinder bringen „Licht“

Gemeinsam mit ihren Eltern und den Mitarbeiterinnen der Grundschulbetreuung des Fördervereins der Schule Niederbrechen machten sich die Kinder am Freitagabend, 10.11.2017, auf den Weg, um ein „Lichterfest“ zu feiern zum Andenken an das Leben und Wirken von St. Martin. Viele Kinder hatten bunte Laternen mitgebracht und sangen auf dem Weg mit instrumentaler Unterstützung einiger Eltern Laternenlieder.

Das Ziel: eine Scheune in der Dirichsstraße, wo die Mitarbeiterinnen der Betreuung schon am Nachmittag eine einladende Atmosphäre geschaffen hatten. Bei Kerzenschein führten die Kinder zur Einstimmung auf eine besinnliche Stunde einen „Lichtertanz“  zu dem Lied „Zünd ein Licht an“ auf: den Kopf und die Herzen  öffnen für die Botschaft, die uns Sankt Martin durch sein Wirken übermittelt hat. Helfen, wo Hilfe nötig ist und geben, wo es am nötigsten gebraucht wird, teilen, auch wenn das für mich keinen Vorteil bringt, uneigennützig handeln und selbstlos, nicht darüber nachdenkend, was bringt mir das, wenn ich einem anderen, der in Not ist, helfe. Danach spielten einige Betreuungskinder die Geschichte von Sankt Martin nach, in einer Fassung aus Sicht des Jungen und späteren Bischofs Martin, der anfangs Soldat werden sollte und der durch die Begebenheit mit dem Bettler seine wahre Berufung fand.

Es war ein berührendes Spiel und alle Eltern, Großeltern, Besucher und Kinder hörten staunend zu. Am Ende bekamen alle Darsteller einen großen Applaus. Danach wurde die Botschaft „teilen“ und „helfen“ in die Tat umgesetzt: es wurden große Martinsbrezeln geteilt und zur Stärkung gereicht, dazu gab es Brot und Kinderpunsch sowie Glühwein für die Erwachsenen. In den Gesichtern aller Besucher konnte man sehen, dass Martins Botschaft angekommen war. (Text: Britta Eufinger)