„Brechen geht es gut“ - Einstimmiger Beschluss des Haushalts 2019 durch die Gemeindevertretung

Auf den Tag genau, 2 Jahre nach Amtseinführung von Bürgermeister Frank Groos (parteilos), hat die Gemeindevertretung dem Haushaltsentwurf des Gemeindevorstands zugestimmt. Alle Fraktionen lobten ausnahmslos den Haushalt als solide Grundlage für DIE Zukunftsthemen einer Kommune im ländlichen Raum. Infrastruktur, Wohnungsbau, Digitalisierung, ambulante ärztliche Versorgung, Kinderbetreuung, Ortskernbelebung. Allesamt wichtige Aufgaben, die von der Gemeinde angepackt  und im Haushalt verankert werden.

Die Fraktionsvorsitzenden Sebastian Frei (CDU), Gerd Roos (FWG), Markus Roth (BWG), Theda Ockenga (SPD) und Sebastian Steul (FDP) zogen alle eine positive Bilanz des vergangenen Jahres und bedankten sich bei Bürgermeister Frank Groos stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung.

Inzwischen schon traditionell wurde im Haushaltsentwurf auf eine Kreditaufnahme verzichtet. Kassenkredite sind in der Gemeinde Brechen ein Fremdwort. Verbindlichkeiten von ca. 2,5 Millionen Euro steht ein Zahlungsmittelbestand in Höhe von ca. 7,7 Millionen Euro gegenüber. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt mit 366 Euro weit unter dem Hessischen Landesdurchschnitt. Brechen zählt damit  im Landkreis Limburg-Weilburg zu den Kommunen mit der niedrigsten Pro-Kopf-Verschuldung. Bürgermeister Groos zeigte sich sehr zufrieden, betont aber, dass dies keinesfalls selbstverständlich ist. Grundlage dafür wäre die fast schon in der DNA der Mandatsträger genetisch verankerte sparsame und besonnene Haushaltsführung, die es fortzuführen gelte. Dafür gab es breite Zustimmung, denn so  konnten beispielsweise alleine in den vergangenen 10 Jahren insgesamt 9 Millionen Euro in die gemeindeeigenen Sportplätze sowie Sport und Kulturhallen investiert werden, wie der Fraktionsvorsitzende der CDU, Sebastian Frei vorrechnete. Fraktionsübergreifendes Lob gab es auch für das schon fest  etablierte Spielplatzprojekt mit engagierten Eltern , was nach Niederbrechen und Werschau nun in Oberbrechen geplant ist, vermutlich zur Schaffung eines Bolzplatzes. Für die sehr rührige Spielplatzinitiative in Niederbrechen gab es ein deutliches Signal aus dem Gemeindeparlament, dass 2019 genutzt werden solle, um in Abstimmung mit dem Fachausschuss und Hinzuziehung eines Fachmannes die jetzt schon bestehenden Ideen aus der Elternschaft so zu bündeln, dass damit ein weiteres Projekt in 2020 realisiert werden könne. Damit hat diese Erfolgsgeschichte eine gute Zukunftsperspektive.

Zum Abschluss bilanzierte die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Frau Höhler-Heun, das laufende Haushaltsjahr und bedankte sich bei Bürgermeister Groos, dem Gemeindevorstand und der Gemeindevertretung für die immer konstruktive, sach- und zielorientierte Debattenkultur in allen Gremien der Gemeinde. Keine Selbstverständlichkeit, aber in der Gemeinde Brechen „gelebte Praxis“. Damit beschloss die Vorsitzende eine sehr harmonische Gemeindevertretersitzung mit einem einstimmigen Beschluss der Haushaltssatzung und des Haushaltsplanes 2019 mit all seinen Anlagen.