Die ersten Abfallbehälter sind mit Chips ausgestattet.

Der AWB hat das Team beim chippen begleitet – Antworten aus der Praxis.

Die meisten Abfallbehälter in den Gemeinden Weilmünster und Selters sind bereits erfolgreich mit einem Chip (Transponder) ausgestattet worden. Mitarbeiter des AWB haben ein Team des beauftragten Unternehmens bei ihrer Arbeit vor Ort begleitet. Im Fokus stand der praktische Ablauf des Chippens, also des Anbringens der Transponder an die Abfallsammelbehälter.

Was in der Theorie sehr einfach klingt erweist sich in der Praxis mittunter als komplexe Aufgabe für den ausführenden Mitarbeiter. Die Tatsache, dass die vorhandenen Abfallsammelbehälter in unserem Landkreis aus vier Jahrzehnten stammen erschwert das Arbeiten. Die Behälter wurden von unterschiedlichen Herstellern gefertigt und sie stammen aus verschiedenen Produktgenerationen in denen jeweils der aktuelle Stand der Technik Berücksichtigung fand. Im Ergebnis bedeutet dies, dass die Chips nicht immer nur in das Chipnest - wie bei modernen Behältern üblich - eingepresst werden können. Zahlreichen Behältern fehlt das Chipnest gänzlich.

Tatsächlich kommen unterschiedliche Methoden zur Befestigung der Chips zur Anwendung. Die Palette reicht vom besagten einfachen einpressen über einkleben unter den Behälterrand, von oben nicht sichtbar, bis hin zum Einsetzen in ein, von oben in den Behälterrand gefrästes Chipnest. Bei letztere Variante sieht man den Chip dann auch dementsprechend deutlich von oben. Das wiederum hat zu zahlreichen Rückfragen beim AWB geführt.

Neben der Antwort auf die Frage warum Chips auf unterschiedliche Art und Weise angebracht werden möchte der AWB über weitere häufig gestellte Fragen informieren.

„Ich bin am Ausrüstungstermin nicht zu Hause oder im Urlaub. Was muss ich tun, damit meine Tonnen dennoch gechippt werden?“

Es sollen alle Gefäße auf dem Grundstück frei zugänglich und mit dem zuvor erhaltenen Aufklebern versehen bereitgestellt werden, damit der Mitarbeiter an dem Ausrüstungstag an die Gefäße gelangen können.

Bei längerer Abwesenheit (Urlaub etc.) kann die Bereitstellung auch von einem Nachbarn übernommen werden oder die Behälter werden bereits vor Abreise zugänglich bereitgestellt.

„Es wurden nicht alle Gefäße mit einem Chip ausgestattet. Was muss ich tun?“

Die Chips können wie oben beschrieben mit unterschiedlichen Methoden angebracht werden. In der Regel werden sie in das sogenannte „Chipnest“ eingepresst. Es kann aber auch nötig sein, dass ein Loch gefräst werden muss. Bitte den Behälterrand von oben und unten in Augenschein nehmen und prüfen, ob ein Chip vorhanden ist. Sollte seitlich ein Aufkleber angebracht worden sein, ist das Gefäß gechippt.

„Ich besitze mehr Tonnen als Aufkleber erhalten habe. Was muss ich tun?“

Die zusätzlichen Tonnen können formlos mit einem Aufkleber auf dem die Straße und die Hausnummer anzugeben ist, gekennzeichnet werden. Diese Gefäße werden ebenfalls gechippt und erfasst.

„Ich habe gar keine Aufkleber erhalten. Was muss ich tun?“

Sofern der Ausrüstungstermin bereits bekannt ist, können die Gefäße formlos aber wasserfest gekennzeichnet werden. Dazu reicht ein einfacher Notizzettel oder ein Haftetikett aus auf dem Straße und Hausnummer notiert ist.

Bei Fragen können sich Bürgerinnen und Bürger gerne telefonisch (06484 9172-002) oder per E-Mail (chip(at)awb-lm.de) an den AWB wenden.