Emstalhalle Oberbrechen - Bautagebuch 11

Seit einiger Zeit gibt es mal wieder neue Eindrücke aus der Emstalhalle.

Die Decke ist bis auf die Leuchtkörper fertig. Alleine dadurch vermittelt die Halle beim Betreten einen wesentlich freundlicheren und helleren Eindruck. Die markanteste Veränderung ist die neue Tribüne. Um dem Wunsch der Vereine nach mehr Stauraum zu entsprechen, wurde die Tribüne angehoben. Damit wird nicht nur Platz für Turngeräte etc. gewonnen, sondern auch für die Zuschauer eine ganz neue Perspektive geschaffen. Von der neuen Tribüne hat man einen hervorragenden Überblick über die Halle. Auch wenn dadurch etwas an Sitzplatzkapazität verloren geht (aber für die allermeisten Veranstaltungen ausreichend bemessen ist) , so wird das für die Emstalhalle ein absoluter Gewinn. Die Sitzflächen bekommen noch eine Holzauflage und der Boden wird mit Vinyl belegt.

Der ursprünglich sehr ambitionierte Zeitplan ist ja bereits nicht mehr aktuell,  da muss man nicht „drumherum“ reden und alle an der Baumaßnahme Beteiligten hätten sich das auch sicher anders gewünscht. Nach heutigem Stand werden wir aber alle geplanten Großveranstaltungen realisieren können. Über die Gründe des Zeitverzuges wird in der Gemeinde viel spekuliert, was auch verständlich ist. Die Emstalhalle ist die prominenteste Baustelle in der Gemeinde und daher ist es auch nachvollziehbar, dass hier ein großes Interesse besteht. Bei allen Spekulationen ist aber auch zu bedenken, dass hier ein Budget in Höhe von insgesamt 1,5 Mio €  verbaut wird. Die Baumaßnahme läuft seit ca. Mai 2019, d.h. also noch kein Jahr.

Dazu kommt, dass auch die Durchführung der Kirmes in Oberbrechen trotz der laufenden Sanierung der Emstalhalle selbstverständlich gewährleistet werden musste.

Wenn wir die Baumaßnahme dann nach unter einem Jahr Bauzeit und auch im Budget abschließen können, dann wurde vieles richtig gemacht und die während der Bauzeit zu ertragenden Einschränkungen haben sich gelohnt.  Das Wichtigste dabei ist aber, dass die Emstalhalle als unverzichtbare Sport-und Kultureinrichtung in der bewährten Größe erhalten werden konnte und dabei auch noch zu einem Großteil über Fördergelder finanziert werden kann“, so Bürgermeister Frank Groos (parteilos).