Erster Runder Tisch zur Gesundheitsvorsorge in der Gemeinde Brechen

v.l.n.r.: Markus Ebert, Simon Fachinger, Mehrak Mahmoodi, Thomas Höhler, Gunther Tollmann, Simon Schneider, Karola Tollmann, Stephan Kipping, Monika Kremer-Eisenbach, Thomas Schneider, Monika Königstein, Frank Groos, Irmgard Wagner, Benjamin Hoppe (Foto: Jonas Partsch)

Gesundheitsvorsorge, insbesondere die ärztliche Grundversorgung im ländlichen Raum ist ein aktuelles Thema, auch in der Gemeinde Brechen. Durch die Schließung der Hausarztpraxis in Oberbrechen mussten die Patienten auf die verbliebenen Hausärzte in der Gemeinde verteilt werden. Das Problem der ärztlichen Grundversorgung wird damit auch in Brechen spürbar. 

Derzeit ist die ärztliche Versorgung noch gesichert, aber hier müssen rechtzeitig die Weichen für eine zukunftsorientierte Lösung gestellt werden. Die Verantwortung dafür alleine bei der Kassenärztlichen Vereinigung zu suchen liegt zwar nahe, greift aber bei der komplexen Problematik zu kurz.

Die Gemeinde Brechen stellt sich daher ihrer Verantwortung gemeinsam mit den in der Gemeinde tätigen Praxisbetreibern und den im Gesundheitswesen aktiven Berufsgruppen. 

Bürgermeister Frank Groos hatte zu einem ersten „Runden Tisch“ eingeladen, um über die aktuelle Situation und die weitere Entwicklung zu sprechen und ggf. Lösungsansätze mit den im Gesundheitswesen in Brechen tätigen Personen zu entwickeln.

In sehr konstruktiver Runde wurde eine Analyse der Ist-Situation erörtert und Problemstellungen identifiziert. Mögliche Lösungen bzw. Szenarien für die Zukunft wurden durchaus kontrovers, aber sehr lösungsorientiert diskutiert.

Die Praxisbetreiber bekennen Farbe und zeigen Verantwortung für die Gesundheitsvorsorge in der Gemeinde Brechen, in enger Abstimmung mit dem Bürgermeister und den gemeindlichen Gremien. Zu diesem Thema liegen bereits Anträge der CDU- und FWG- Fraktion vor. Gemeinsam gilt es an diesem Thema weiter zu arbeiten, daher war der erste „Runde Tisch“ zur Gesundheitsvorsorge ein Auftakt für einen regelmäßigen Dialog und Fortsetzung des regelhaften Austauschs der im Gesundheitswesen beteiligten Akteure in der Gemeinde. Danke für die Bereitschaft, die Identifikation mit der Gemeinde und das Verantwortungsbewusstsein um die Gesundheit in der Gemeinde Brechen.