Städtebaul. Entwicklung für Brechen – 4. (letzter) Input-Vortrag am 09.12.21, 17.00 Uhr als Zoom-Veranstaltung

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Die Gemeinde Brechen hat eine Kooperation mit der TU Darmstadt. Es geht darum, ein städtebauliches Entwicklungskonzept zu erarbeiten und städtebauliche Ideen für die drei Ortsteile der Gemeinde Brechen zu entwickeln.

Die Aufgabenstellung, die Entwicklung von Brechen im Rahmen eines Studienprojekts zur städtebaulichen Weiterentwicklung in Szenarien und mit studentischen Denkanstößen zu begleiten, ist hoch spannend, denn die Gemeinde ist nicht nur von ihrer 1250-jährigen Geschichte, ihrer Einbindung in den Landkreis Limburg-Weilburg und dem Landschaftsraum des Goldenen Grundes geprägt, sondern insbesondere von den vielfältigen Aktivitäten und Angeboten, die bereits heute den EinwohnerInnen oder BesucherInnen offen stehen.

Brechen kann aufgrund der aktuellen Nachfrage nach Bauplätzen oder Wohnungseigentum, der guten Anbindung an das Rhein-Main- Gebiet und dem sozialen Engagement der Bevölkerung in Vereinen und Gruppen zuversichtlich in die Zukunft blicken und möchte sich den Herausforderungen aktiv stellen.

Im Zuge der Suche nach Potenzialen für die zukünftige Stadtentwicklung von Brechen stellt sich die Frage nach einer integrierten Betrachtung von baulichem Bestand, Alltags- oder Aufenthaltsqualitäten und den Entwicklungsszenarien in der Zukunft.

  • Was macht die Identität der Gemeinde aus?
  • Kann es ein prägendes Ortsbild für die drei Ortsteile Niederbrechen, Oberbrechen und Werschau geben?

Auf Grundlage einer eingehenden Analyse von Potenzialen und Defiziten des Bestandes können im Rahmen von Entwurfsstudien Gestaltungskonzepte entwickelt werden, die eine Bandbreite von konzeptionell gebündelten Maßnahmen aufzeigen. Die Bearbeitung im Rahmen eines Studienprojekts an der TU Darmstadt ist ein geeignetes Format für eine erste planerische Positionsbestimmung, den Einstieg in eine Diskussion mit der Öffentlichkeit und innerhalb der Bevölkerung.

In diesem Kontext wird es einige „Impulsvorträge“ von Experten zu bestimmten städtebaulichen Themen geben. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, daran teilzunehmen und sich (aktiv) zu beteiligen. Die Vorträge werden über die Plattform „ZOOM“ angeboten.

Hier der Link, um dem jeweiligen „ZOOM-Meeting“ beizutreten: 

https://tu-darmstadt.zoom.us/j/81176853286?pwd=UncyNk1mWHlyc2UvcTY2Yk5WcDM5QT09

 

Nachfolgend einige Hinweise zu den Input-Vorträgen und Terminen:

 

  • Donnerstag, 04.11.21, 17.00 Uhr, 

Dipl.-Ing., Architekt und Stadtplaner Prof. Peter Haimerl, Architekturbüro Peter Haimerl

Peter Haimerl ist Architekt und Stadtplaner mit eigenem Büro in München. 2019/20 wurde er als Professor für künstlerische und industrielle Gestaltung an die Universität Linz berufen.

Insbesondere in seiner Heimat, dem Bayerischen Wald, zeigt sich Peter Heimerl immer wieder für städtebauliche „Injektionen“ verantwortlich, die einerseits traditionsverbunden erscheinen, anderseits konzeptionell und radikal eigenständig auf Missstände im ländlichen Raum reagieren.

 

  • Donnerstag, 11.11.21, 17.00 Uhr

Dipl.-Ing., Landschaftsarchitektin Elke Ukas, Karlsruhe, EU Elke Ukas Landschaftsarchitekten

Die Landschaftsarchitektin Elke Ukas leitete bis 2021 das Karlsruher Büro EU Landschaftsarchitekten und ist mittlerweile freie Mitarbeiterin bei SETUP-Landschaftsarchitektur. Frau Ukas kann nicht nur auf zahlreiche erfolgreiche Wettbewerbsverfahren und Realisierungen der Landschaftsarchitektur verweisen,

Sie ist auch selbst als Preisrichterin und Gestaltungsbeirätin für zahlreiche Gemeinden tätig.

 

  • Donnerstag, 18.11.21, 17.00 Uhr

Dipl.-Ing., Architektin Verena Schmidt, Berlin, Partnerin Teleinternetcafe Architektur und Urbanismus

Verena Schmidt ist Gründungsmitglied des Büros Teleinternetcafe für Architektur und Urbanismus in Berlin. Das Team beschäftigt sich im Rahmen Ihrer Wettbewerbe und Auftragsarbeiten insbesondere mit interdisziplinären Planungsprozessen und entwickelt spezifische, experimentelle Handlungsstrategien für Räume, aber auch für Partizipation und Kooperation.

 

  • Donnerstag, 9.12.21 17.00 Uhr

Dipl.-Ing., Architekt Tom Sieverts, München, Architekt und Forschungsgelehrter

Tom Sieverts ist Architekt und Stadtplaner. Im Rahmen seiner Forschungstätigkeit prägte er den Begriff der Zwischenstadt für Strukturen, die sich im Spannungsfeld von urban und rural befinden.

Herr Sieverts widmet sich derzeitig u.a. den Anforderungen, welche die aktuellen, ökologischen und klimatischen Veränderungen im Städtebau bedingen.