Erweiterung Mutter-Teresa-Haus

Bauvorhaben:  
Erweiterung Mutter-Teresa-Haus
Langhecker Str. 39, 65611 Brechen

Projekt-Nr.:
1928 MTH

Bauherr:
Gemeinde Brechen
Marktstraße 1, 65611 Brechen

Wirtschaftlichkeit, Ökologie, Nachhaltigkeit, Architektur:

Bei der Erweiterung des Mutter Teresa Hauses in Niederbrechen waren die Themen Wirtschaftlichkeit, Ökologie und Nachhaltigkeit der Gemeinde Brechen ein wichtiges Anliegen.
Ein Haus für Senioren, ein Haus mit freundlicher Atomsphäre, ein Haus für die Zukunft so Zielsetzung des Bauherrn, des Betreiber und der Planer.

Das Pflegeheim wurde 1997 durch die Gemeinde Brechen als Bauherr errichtet und seitdem von der Caritas betreut.
Die Eingriffe am Bestand sind auf die Anbindung der Anbauten reduziert.

Die Nutzungen im bestehenden Pflegeheim bleiben unverändert.
Das Angebot umfasst derzeit:

  • Stationäre Pflege: 45 Einzelzimmer
  • Kurzzeitpflege: 1 Einzelzimmer

Das Mutter Teresa Haus wird um 16 Kurzeitpflegeplätze erweitert werden.

Die neuen Kurzeitpflegeplätze werden durch zwei eingeschossige Anbauten mit Teilunterkellerung an den Bestand realisiert.

Die notwendigen Personalräume (Gemeinschaftsraum, Dienstzimmer, Abstellräume, Personal) für die neuen 16 Kurzzeitpflegeplätze werden in den neuen Anbauten im Erdgeschoss sowie Keller untergebracht.

Die Anbauten werden in moderne Holzbauweise realisiert. Der Baustoff Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der mit einem deutlichen geringeren Fußabdruck (CO 2) bezogen auf die Herstellung in der konventionellen Massivbauweise anzusetzen ist. Ein weiterer Vorteil der Holzbauweise mit vorgefertigten Bauelementen ist die kürzer reine Bauphase, die geringere Baufechte und Maßhaltigkeit.

Die neuen Gebäudeteile werden mittels Luftwärmepumpe mit Fußbodenheizung beheizt.
Im Punkto CO2-Bilanz und Effizienz bieten Wärmepumpen verglichen mit Öl- und Gasheizanlagen eine sinnvolle, die umweltschonende und erprobte Alternative.

Die neue Dachfläche wird begrünt. Auf die Bestandsdächer soll eine Photovoltaikanlage aufgebracht werden.

Die Netto-Raumfläche der geplanten Erweiterung beträgt ca.900,00 m²
Der Umbaute Raum der geplanten Erweiterung beträgt ca.3.200 m³.

Die neuen eingeschossigen Baukörper mit der Holzfassade und den abgewinkelten Fassadenelemente fügen sich trotz ihrer Dimension in die Umgebung zwischen Einfamilienhäuser und dem bestehenden Pflegeheim ein. Das gefaltete Dach unterstützt diese Wirkung und vermittelt zwischen Bestandsbauten in der Höhenentwicklung.

Der Außenbereich wird im Zuge der Baumaßnahme umgestaltet und wird mehr Aufenthaltsqualität erhalten.
Die Gestaltung der Zimmer und der Gemeinschaftsräume sind geprägt von einer wohnlichen Atmosphäre. Sie interpretieren die Kurzzeitpflege wie ein Urlaubdomizil.

Bautagebuch

Der nördliche Anbau an das Mutter Teresa Haus nimmt nun auch sichtbare Formen an. Seit letzter Woche werden die Holzmodule für den Anbau aufgestellt. Die Erweiterung wird bewusst in Holzbauweise realisiert, um auch den Aspekt der Nachhaltigkeit durch den Einsatz des nachwachsenden Rohstoffes Holz zu berücksichtigen. In diesem Bereich werden zukünftig Zimmer für die stationäre Pflege eingerichtet, damit im südlichen Bereich die Kurzzeitpflege eine abgeschlossene Einheit bilden kann.

Nach einer Verzögerung können wir die nächsten Fortschritte auf der Baustelle beobachten. Noch sieht es nicht nach der Großbaustelle aus die sicherlich alle schon gespannt erwarten, da aktuell nur die kleinen Bodenplatten der Untergeschoßbauteile zu sehen sind. Unschwer sind die Anschlusseisen für die Teilfertigwände (Doppelfiligranwände die örtlich ausbetoniert werden) zu erkennen. Diese sind heute frisch auf der Baustelle angeliefert worden.

Damit die Lager- und Technikräume nebst Einstellplatz für ein Elektrofahrzeug hergestellt werden können, musste ein Teil der massiven Stützwand zum Innenhof hin abgebrochen werden. Eine dreckige und feuchte Angelegenheit, da hier nicht mit dem Abbruchhammer gearbeitet wurde, sondern eine Betonsäge zum Einsatz kam.

Neben den Arbeiten die man so vor Ort betrachten kann wurden im Hintergrund weitere Gewerke ausgeschrieben, darunter Dachdecker-, Trockenbau-, Estrich-, Heizungs- und Fensterarbeiten. 
Die nächsten zu veröffentlichen Ausschreibungen werden dann die Innentüren, Elektroarbeiten, etc. sein.

In den nächsten Wochen wird es auf der Baustelle geschäftiger zugehen. Die Arbeitsräume der untergeschossigen Bauteile werden beigefüllt, Entwässerungsleitungen verlegt, die Bodenplatte des Erdgeschosses im südlichen Bereich (unterhalb des Seniorenzentrums) hergestellt und vor der Niederbrecher Kirmes noch der nördliche Anbau zimmermannsmäßig, bestehend aus vorgefertigten Wand- und Deckenbauteilen, aufgestellt.

Freuen Sie sich mit uns und dem Betreiber der Einrichtung auf das was folgt.
 

Fleißige Stahlbetonbauer haben in den vergangenen Wochen die Bodenplatte des nördlichen, kleineren Erweiterungsbaus eingeschalt, bewehrt und mit Beton gegossen. Damit haben wir einen ersten sichtbaren Baufortschritt erzielen können.
In Kürze werden wir dann mit den Rohbauarbeiten am südlichen Erweiterungsbau beginnen können. Hier werden zunächst die Anbauten im Kellergeschoß einschließlich der erforderlichen Fundamentierungen hergestellt.
In der Zwischenzeit wurden die Gerüstbauarbeiten und die Zimmerarbeiten vergeben. Die Zimmerarbeiten stellen eines der größten Gewerke für die beiden Erweiterungsbauten dar. Hierzu gehören die Außen- und tragenden Innenwände, die in Holzständerbauweise hergestellt werden.
Ebenso gehört hier auch die Lieferung und Montage der Brettstapeldecken (also der Dächer) dazu.
Besonders erfreut hat uns, dass die vorgenannten Arbeiten an den heimischen Holzbaubetrieb Höhler aus Niederbrechen vergeben werden konnte. Erste Gespräche zur Bauausführung haben bereits stattgefunden.
In den nächsten beiden Wochen werden die Ausschreibungen für die Dachdeckerarbeiten und für das Gewerk „Heizung/Lüftung/Sanitär“ auf den Markt gebracht. 
 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wie angekündigt, möchten wir Sie mit unserem neuen Bautagebuch regelmäßig über den Fortschritt wichtiger Projekte in unserer Gemeinde informieren.

An unserer derzeit größten Hochbau-Baustelle – dem Mutter Teresa Haus – tut sich einiges: Die Erdarbeiten sind erfolgreich abgeschlossen. Die Rohbauarbeiten wurden kürzlich vom Gemeindevorstand vergeben und beauftragt.

Gemeinsam mit Sebastian Frei, dem Fraktionsvorsitzenden der CDU, habe ich heute ein großes Banner mit den wichtigsten Infos zur Baustelle vor Ort aufgehängt.

Ein erster “Sachstand” ist damit erreicht – bleiben Sie gespannt, wie es weitergeht .